Rückblick

In unserem Archiv finden Sie ältere Ausgaben des Heinrich-Barth-Kuriers und zurückliegende Veranstaltungen unserer Gesellschaft (siehe unten).

Heinrich-Barth-Kurier (ältere Ausgaben seit 2006)

 

Die Jubiläums-Ausgabe des Heinrich-Barth-Kuriers (2 / 2016)

Editorial [mehr...]

Meilensteine der Forschungsstelle Afrika [mehr...]

Der Blick von außen auf die Forschungsstelle [mehr...]

Mixed Memories [mehr...]

Dokumentation und Ausblick [mehr...]

Gästebuch [mehr...]

Das Neueste [mehr...]

 

 

Heft: 1 / 2016

Ägypten: Frank Förster über den Abu Ballas-Weg, die Route der Tonkrüge: Transsahara-Verkehr mit Eseln in pharaonischer Zeit.
[mehr...]

Ägypten: Heiko Riemer berichtet über ein Forschungsprojekt über die Ursprünge der Karawanenwege durch die Sahara.
[mehr...]

Köln: Karin Kindermann schreibt über moderne Technik im Kampf gegen Raubgräbertum: "der wache Blick aus dem All".
[mehr...]

Berlin: "Kunst der Vorzeit" - Das Frobenius-Felsbild-Archiv im Berliner Gropius-Bau. Rudolph Kuper über "verpasste Chancen einer großartigen Ausstellung".
[mehr...]

Berlin: Erneuertes Ehrengrab für Heinrich Barth. Ein Bericht von Renate Eichholz.
[mehr...]

Köln: Tilman Lenssen-Erz berichet über "African Artivism" - Kunst als politische Aktion.
[mehr...]

Köln: Objektgeschichten aus dem Rautenstrauch-Joest-Museum von Clara Himmelheber. [mehr...]

Köln: Friederike Jesse informiert über den neuen, alten Unimog 416: Museumsreif und einsatzfähig.
[mehr...]

 

Heft: 2 / 2015

Köln: Die Vita von Heinrich Barth.
[mehr...]

Niger: Dorugu und Heinrich Barth in Zinder - Eine Geschichte kehrt zurück. Ein Beitrag von Ingeborg Poerschke.
[mehr...]

Niger/England: Julia Winckler über "Regards Croisés" - James Henry Dorugus Bericht über seine Reise nach Europa.
[mehr...]

Köln: Klaus Schneider berichet über die Initiative der Heinrich-Barth-Gesellschaft zur Neugestaltung des Grabes von Heinrich Barth anläßlich des 150. Todestages des Afrika-Forschers.
[mehr...]

 

Heft: 1 / 2015

Ghana: Ein Beitrag über gemalte Filmplakate aus Ghana von Ingo Barlovic und Wolfgang Stäbler
[mehr...]

Namibia: "Tracking in caves - The Homecoming". Tilman Lenssen-Erz berichtet über eine Vortragsreise in Namibia.
[mehr...]

Sudan: Friederike Jesse berichtet über das "Selima Oasis Project". Archäologische Forschungen entlang der Darb el Arba'in im Nordsudan.
[mehr...]

Tschad: Jan Kuper und Peter Schönfeld geben einen Überblick über eine Expedition ins Tibesti: Forschung im höchsten Gebirge der Sahara.
[mehr...]

Köln: Klaus Schneider beschreibt Meisterwerke im Rautenstrauch-Joest-Museum.
[mehr...]

 

Heft 2 / 2014

Ägypten: Bayt Clarke - ein einzigartiges Zeugnis neuzeitlicher Lehmarchitektur in Ägypten. Ein Beitrag von Karin Kindermann
[mehr...]

Köln: Die Reisen der Bauer-Rollen - Von der ältesten Felsbildkopie zur Kunstaktion. 1. Teil: 1909 - 2012 von Klaus Friedrich Günther und Tilman Lenssen-Erz. 2. Teil: Die Kunstaktion von Klaus Friedrich Günther
[mehr...]

Köln: Ein Nachruf auf Heinz-Josef Thissen (1940-2014) von Frank Förster.
[mehr...]

Köln: Renate Eichholz erinnert an Peter Kremer (1953-2014).
[mehr...]

Westhofen: 30 Jahre Westhofen, 30 Jahre Sahara Club. Walter Zielonkowsky über die Clubgeschichte.
[mehr...]

Heft 1 / 2014

Sahara: Eine Abhandlung von Kuno Gross und Wolfgang Kuhmann über die motorisierte Erschließung der Sahara.
[mehr...]

Köln: Interview mit Wolfgang Mackowiak über die Restauration eines Expeditionsfahrzeuges.
[mehr...]

Mali: Gani-Dah - ein Modellprojekt in Mali und seine Geschichte von Birgit Biehl.
[mehr...]

Süd-Algerien: Edda Brandes schreibt über ihre Forschungen über die Imzad; Streichinstrumente der Tuareg zum UNESCO-Weltkulturerbe.
[mehr...]

Köln - Rautenstrauch-Joest-Museum: Judith Valceschini und Clara Himmelheber stellen Meisterwerke im Rautenstrauch-Joest-Museum vor.
[mehr...]

 

Heft 2 / 2013

Frankreich: Tilman Lenssen-Erz schreibt über Fährtenlesen in eiszeitlichen Höhlen.
[mehr...]

Gabun: Doerte Weig berichtet über das Leben der Baka am Fluß Ivindo.
[mehr...]

Nord-Sudan: Die Tima und die Nubaberge im Spannungsfeld zwischen internen und externen Konflikten. Ein Bericht von Meike Meerpohl.
[mehr...]

Köln: Renate Eichholz mit einer Buchbesprechung: Wafaa el Saddik - Es gibt nur den geraden Weg.
[mehr...]

Köln - Rautenstrauch-Joest-Museum: Clara Himmelheber stellt Meisterwerke im Rautenstrauch-Joest-Museum vor.
[mehr...]

Köln - Universität zu Köln: Olaf Bubenzer mit einem Nachruf über Prof. Dr. Helga Besler.
[mehr...]

 

Heft: 1 / 2013

Marokko: Jörg Lindstädter schreibt über seine Ausgrabungen im Norden Marokkos.
[mehr...]

Mali: Klaus Schneider berichtet über das Heinrich-Barth Haus in Timbuktu anläßlich der aktuellen Lage in Mali.
[mehr...]

Alexandria: Die Publikationen des Heinrich-Barth-Instituts in der Bibliotheca Alexandrina. Ein Bericht von Rudolph Kuper.
[mehr...]

Tchad: Sebastian Grote schreibt über ein Paradies in der Wüste: die Seen von Ounianga als neues Weltnaturerbe in der Sahara.
[mehr...]

Köln - Rautenstrauch-Joest-Museum: Clara Himmelheber stellt Meisterwerke im Rautenstrauch-Joest-Museum vor.
[mehr...]

Köln - Universität zu Köln: Maya von Czerniewicz berichtet über den Fortgang des AAArC-Projektes: das African Archaeology Archive Cologne.
[mehr...]

Namibia: Renate Eichholz schreibt über das jüngste Forschungsprojekt der Jutta Vogel Stiftung: Forschung zu Khwe-Familiennamen in Namibia.
[mehr...]

Köln - Universität zu Köln: Emma Schuster berichtet über ihre Erfahrungen an der KölnerKinderUni: Ein Tag in der Sahara.
[mehr...]

Köln - Universität zu Köln:Bilderrausch im Wadi Sura. Eine Buchankündigung des Werkes: Rudolph Kuper, Wadi Sura - The Cave of Beasts. A rock art site in the Gilf Kebir (SW Egypt).
[mehr...]

 

 

Heft: 1 / 2012

Leipzig: Dietrich Raue berichtet über Georg Steindorff und sein Ägyptisches Museum
[mehr...]

Bonn: Martin Fitzenreiter über das Ägyptische Museum der Universiät Bonn.
[mehr...]

Berlin: Die Ägyptische Sammlung im Neuen Museum Berlin wird von Olivia Zorn vorgestellt.
[mehr...]

Köln - Rautenstrauch-Joest-Museum: Clara Himmelheber über Meisterwerke im neuen Rautenstrauch-Joest-Museum.
[mehr...]

Köln - Rautenstrauch-Joest-Museum: Clara Himmelheber und Tilman Lenssen-Erz berichten über die neue Heinrich-Barth-Reihe im Rautenstrauch-Joest Museum: Afrika als Trendsetter.
[mehr...]

Köln - Rautenstrauch-Joest-Museum: Clara Himmelheber, Friederike Jesse und Tilman Lenssen-Erz berichten über Thementag AFRIKA im Rautenstrauch-Joest-Museum.
[mehr...]

Köln - Universität zu Köln: Emma Schuster schreibt über ihre Erfahrungen in der Kölner Kinder Universität 2012: Ein Ausflug in die Steinzeit.
[mehr...]

 

Heft: 1 / 2011

Kairo (Ägypten): Karin Kindermann berichtet über den "Arabischen Frühling" in Ägypten.
[mehr...]

Köln - Rautenstrauch-Joest-Museum: Clara Himmelheber stellt die Einflüsse des Kontinents Afrika im neu gestalteten RJM vor.
[mehr...]

Projekt Nachhaltigkeit im Brandberg, Namibia: Tilman Lenssen-Erz schreibt über Qualifizierungsmaßnahmen von Touristenführerinnen im Brandberg.
[mehr...]

Windhoek (Namibia): Götz Ossendorf berichtet über ein einzigartiges Kulturarchiv - die Sammlung Wendt.
[mehr...]

Köln - Universität zu Köln: Friederike Jesse und Carola Vogel organisieren einen internationalen Workshop mit dem Titel "The Power of Walls – Ancient Fortifications in Northeastern Africa"
an der Universität zu Köln.
[mehr...]

 

 

Heft 1 / 2009

Bombay (Indien) am 26.11.2008: Jürgen und Daphne Schmidt finden einen plötzlichen Tod durch einen Terroranschlag in Bombay. Rudolph Kuper erinnert sich in einem persönlichen Nachruf an die gemeinsame Zeit: ein Abschied.

Köln: Tilman Lenssen-Erz berichtet über die aktuelle universitäre Entwicklung der Afrika-Studien. "Culture and Environment in Africa" (CEA) steht für einen neuen Master-Studiengang, der gerade erst mit den ersten Studierenden angelaufen ist.

[mehr...]

Sudan: Friederike Jesse schreibt ­ exklusiv - erstmals über die sensationellen Ergebnisse ihrer letzten Forschungskampagne im Wadi Howar im Sudan.

[mehr...]

Das besondere Objekt aus Kamerun: Um nicht ganz aus dem Bewusstsein der HBG-Mitglieder zu verschwinden, wird in jedem Kurier bis zur Neueröffnung des Rautenstrauch-Joest-Museums ein Objekt der Sammlung vorgestellt, das für das Verständnis von Geschichte und Kultur Afrikas von herausragender Bedeutung ist. Klaus Schneider berichtet über eine lefem-Skulptur aus Kamerun.

Heft 1 / 2008

Ost-Sahara (Libyen, Ägypten, Tschad, Sudan): Selbst in den entlegensten Wüstengebieten hat die Zerstörung der Naturlandschaft und ihres kulturellen Erbes erschreckende Ausmaße angenommen. Rudolph Kuper schildert Ursachen und Auswirkungen dieser Verluste, zeigt aber auch Hoffnung machende Ansätze, wie diesem schleichenden Prozeß begegnet werden kann. Hierzu zählt die Nominierung von Schutzgebieten und deren Aufnahme die Liste des Weltkulturerbes ebenso, wie die lokale Ausbilung zertifizierter Touristenführer oder das vom Heinrich-Barth-Institut gemeinsam mit dem Ägyptischen Antikendienst begonnene Projekt eines "Wüstenmuseums" in Dachla. In dieser Bildungseinrichtung sollen sowohl einheimischen Schulkindern, als auch ausländischen Reisenden Wesen und Werte der Wüste vermittelt und die Zusammenhänge zwischen Umwelt- und Kulturentwicklung aufgezeigt werden.

Ägypten: In der Oase Dachla wird ein "Wüstenmuseum" entstehen; Renate Eichholz schildert die Rahmenbedingungen dieses internationalen Projektes und erläutert Konzeption und Umsetzung des "Ahmed Fakhri Desert Museum Dakhla". Das Leitthema "Wasser - Weide - Wüste" ist der Ausgangspunkt, von dem aus der Besucher auf eine Zeitreise geschickt wird und die Landschaftsformen der Wüste als geologisches Bilderbuch präsentiert werden. Auf seiner Reise begleitet er die Menschen bei ihrer seit Jahrtausenden währenden Auseinandersetzung mit einer Umwelt, die langsam aber sicher immer lebensfeindlicher wurde. Die Besucher mögen das Museum mit einem geschärften Bewusstsein für den Schutz der Wüste mit ihrem Natur- und Kulturerbe verlassen.

Namibia: Tillman Lenssen-Erz berichtet über die unglaubliche dokumentarische Leistung des Grafikers Harald Pager, der über einen Zeitraum von sieben Jahren seines Lebens etwa 50.000 prähistorische Felsbilder an fast 900 Fundstellen auf mehr als 6 km übertragen hat.

Das besondere Objekt aus Kamerun: Um nicht ganz aus dem Bewusstsein der HBG-Mitglieder zu verschwinden, wird in jedem Kurier bis zur Neueröffnung des Rautenstrauch-Joest-Museums ein Objekt der Sammlung vorgestellt, das für das Verständnis von Geschichte und Kultur Afrikas von herausragender Bedeutung ist. Klaus Schneider berichtet zu Beginn dieser Serie über den Thron von König Njoya aus Kamerun.

Köln: Reinhard Klein-Arendt und Birthe Karthage zeichnen ein Portrait der AfrikaConsulting in Köln. Mit ihrer Arbeit schlafen sie eine Brücke zwischen Wissenschaft und "breiter Öffentlichkeit" und bewerkstelligen so einen Wissenstransfer aus der Forschung in die berufliche Praxis und umgekehrt.

[mehr...]

Heft 2 / 2007

Namibia: Im September 2007 war die Fundstelle "Apollo 11", bereits 1969 nach der geglückten Rückkehr der Astronauten von dem damaligen Archäologen Wolfgang E. Wendt so benannt, erneut Ziel archäologischer Untersuchungen. Datierungen bemalter Steinplatten, die in eine Zeit von vor etwa 30.000 Jahren verweisen, sollen mit Hilfe neuer Verfahren geprüft werden. Ralf Vogelsang berichtet über diese einzigartige Fundstelle mit ihrer mehr als 100.000 jährigen Abfolge von Siedlungsschichten. Kein anderer Fundort spiegelt die prähistorische Vergangenheit Namibias vollständiger wieder und ermöglicht so die detaillierte chronologische Einordnung der dinglichen Hinterlassenschaft des frühen modernen Menschen.

Ägypten: Die dinglichen Hinterlassenschaften der Menschen an ihren Siedlungsplätzen werden mit Methoden der Archäologie erforscht und vermitteln uns tiefe Einsichten in die Lebensumwelt der Bewohner. Aber auch die Hinterlassenschaften der domestizierten tierischen Mitbewohner erlauben interessante Einblicke. Heiko Riemer berichtet über die Untersuchung von ausgesiebten Tierkötteln (Koprolithen) mit dem Ziel, afrikanische Tierarten anhand ihres Dungs zu identifizieren.

Mali: Barbara Rocksloh-Papendieck schildert Verlauf und Erfolg einer von Mitte 2004 bis März 2007 dauernden Kampagne gegen die genitale Verstümmelung junger Mädchen im Binnendelta des Niger. Die Beschneidung war hier jahrhundertelang traditionell fest verankert. Trotzdem wurde bereits Ende Februar 2004 beschlossen, mit drei Hebammen als Schlüsselpersonen die Beschneidung der Mädchen abzuschaffen.

Heft 1 / 2007

Ägypten / Libyen / Sudan: Der mit 1.800 m Inselberg "Jebel Quenat" ist die höchste Erhebung der gesamten östlichen Sahara und liegt inmitten des geplanten gleichnamigen trinationalen Parkes. Rudolph Kuper berichtet über die Ergebnisse archäologischer Erkundungen und die Bemühungen, den Berg und sein umgebendes Gebiet in die Welt-Kulturerbe-Liste aufzunehmen

Tschad / Sudan / Ägypten: Eine trinationale Route bereiste Meike Meerpohl an Bord eines Wüstenschiffes: 1000 km durch vegetationslose Wüste, von Tiné im Nordosten des Tschad nach Libyen zur Oase Kufra. Kamelhandel und die Karawanenwege sind ihr Forschungsthema; fesselnd erzählt sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zu Management, Logistik, Risiken und Wegstrecke dieser 15-tägigen Reise.

Heinrich Barth - eine Briefedition: Über den Stand des Editionsprojektes informiert Sabine Voßkamp. Angestrebt wird eine möglichst vollständige Erfassung der Korrespondenz in Archiven des In- und Auslandes. Ein bislang schwer zugänglicher Quellenbestand wird damit der Wissenschaft zugänglich, ermöglicht aber auch Laien eine rasche und umfassende Orientierung.

Köln: Viele afrikanische Migrantinnen und Migranten im Kölner Raum unterstützen Mensch in ihrer Heimat durch entwicklungspolitische Projekte und andere Kontakte. Um dieses Engagement zu fördern fand am 27. Januar 2007 die 1. Kölner Regionalkonferenz afrikanischer Vereine und Eine-Welt-Initiativen statt. Clara Himmelheber berichtet über Ablauf und Ergebnisse.

Land of the Flying Masks
Christopher D. Roy, Thomas Wheelock: Land of the Flying Masks. Art & Culture in Burkina Faso.

Niger: Renate Eichholz informiert über ein aktuelles Projekt der Jutta-Vogel-Stiftung: die Instandsetzung des Heinrich-Barth-Hauses in Agadez mit dem Ziel, künftig einen regelrechten kleinen Museumsbetrieb zu ermöglichen. Das Haus wird daher von Grund auf instandgesetzt und mit Elektrizität versorgt. Eingebunden in touristische Konzepte und die Kooperation mit Schulen in Agadez soll es dem Erhalt des kulturellen Erbes und dem Dialog der Kulturen dienen.

Burkina Faso: Klaus Schneider vermittelt in seinem Vorwort zu einem kürzlich erschienenen Buch über Kunst und Kultur aus dem "Land der fliegenden Masken" faszinierende Einblicke.

Heft: 2 / 2006

Sudan: Im Gebiet des 4. Nilkataraktes entsteht ein 9 km langer Nilstaudamm, durch den schon 2008 ein etwa 170 km langer künstlicher See aufgestaut wird. Hans-Peter Wotzka schildert den Verlauf der am 13./14. Juli 2006 im Rautenstrauch-Joest-Museum ausgerichteten archäologischen Fachtagung und die prekäre Lage der von dem Umsiedlungsprogramm betroffenen Bevölkerungsgruppen.

Libysche Wüste: Pharao Cheops ensandte vor mehr als viereinhalb tausend Jahren drei Expeditionen in die westliche Wüste Ägyptens, deren Artefakte 60 km westliche der Oase Dachla gefunden wurden. Die Ergebnisse der dreimonatigen Grabungskampagne schildern Gregor Wagner, Kristin Heller und Peter Schönfeld.

El Kharafish: Der Fund eines Holstückes auf einem Kalksteinplateau nördlich der Oase Dachla führte zu weiteren Untersuchungen und Experimenten. Der zunächst banal erscheinende Holzstock entpuppte sich als Unterlieger eines etwa 4000 Jahre alten Feuerbohrers. Heiko Riemer, Stefanie Nußbaum und Hubert Berke berichten von den Ergebnissen und den praktischen Erfahrungen mit dem experimentellen Nachbau dieses antiken Feuerzeugs.

Senegal: Der frühere Staatschef Léopold Sédar Senghor eröffnete 1966 das erste "Festival Mondial des Arts Nègres". Im April 2006 bereisten Clara Himmelheber und Adelheid Wessler den Senegal und berichten von ihren Eindrücken des neuen Festivals vom 14. April 2006 und der erstaunlichen Renaissance von Senghors Idee der Négritude.

Botswana: Zertifizierender Workshop für lokale Touristenführer zum Thema Felskunst in den Tsodilo Hills im Norden Botswanas. Bericht von Marie-Theres Erz.

Peter Stepan: Picasso und die afrikanische Kunst.

Heft 1 / 2006

Zum "Jahr der Wüste" weist Renate Eichholz (die wie immer die Redaktion des Kuriers professionell geleitet und zusammen mit Ursula Tegtmeier gestaltet hat) auf einige dazu passende Aktivitäten hin und stellt die große Ausstellung "Die Wüste" in Rosenheim vor, die von unserem Vorstandsmitglied Rudolph Kuper mit kuratiert wurde.

Die mündlichen Traditionen der San im südlichen Afrika hat in Bezug auf die Bewältigung von Existenzkrisen Tilman Lenssen-Erz untersucht.

Die "Rose von Jericho" ist vielen Wüstenreisenden und -liebhabern wohl bekannt. Stefanie Nußbaum klärt uns auf über dieses Naturphänomen.

Karin Kindermann und Heiko Riemer berichten, was im Expeditionshaus des Heinrich-Barth-Instituts e.V. im ägyptischen Dachla praktische wissenschaftliche Arbeit bedeuten kann.

Ein bislang sehr vernachlässigtes Kapitel in der Forschungsgeschichte zu Heinrich Barth beschäftigt sich schließlich mit dem Aufenthalt Barths in Agadez im Niger und den Objekten, die im dortigen Barth-Haus noch vorhanden sind. Julia Winckler hat sich im Rahmen eines längeren Forschungsprojektes "Auf den Spuren von Heinrich Barth in Niger" bewegt.

Zurückliegende Veranstaltungen

Archäologie – Ethnologie – Geographie – Kunst – Architektur – Literatur

AFRICAN ARTIVISM
Kunst als politische Aktion

African Artivism

 

Feierlichkeiten zum 150. Todestag von Heinrich Barth

Rechtzeitig zum 150. Todestag von Heinrich Barth ist die von der Heinrich-Barth-Gesellschaft veranlasste Neugestaltung der Grabstätte in Berlin abgeschlossen.
Eine Gedenkfeier zu Ehren des Verstorbenen fand am 25. November 2015 in Berlin auf dem Friedhof am Mehringdamm statt.

Einen kurzen Bericht über die Wiederherstellung des Grabes von Heinrich Barth findet sich auch auf der Internetseite des evangelischen Friedhofsverbandes Berlin Mitte.

Darüber hinaus würdigt eine Live-Matinee im Deutschlandfunk aus dem Rautenstrauch-Joest-Museum am

Sonntag, den 13. Dezember 2016
von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr und 14.30 Uhr

den Forscher unter dem Titel:

"Sonntagsspaziergang - Reisenotizen aus Deutschland und der Welt"

Weitere Informationen erhalten Sie <<<hier>>>

 

"Tracking in Caves“ auf der großen Leinwand

Die Initiatoren des Projektes und Protagonisten der Arte TV-Dokumentation Tracking in Caves – Fußspuren in die Vergangenheit*  laden herzlich zur Vorpremiere des Films ins Odeon Kino in Köln ein. In Anwesenheit der Filmemacher wird die Dokumentation noch vor dem offiziellen Sendetermin** in einer Vorpremiere exklusiv gezeigt, und zwar:


am Mittwoch, den 27. August 2014 um 19:30 Uhr, oder
am Sonntag, 31. August 2014 um 12:00 Uhr

 

Tilman Lenssen-Erz
Universität zu Köln

Andreas Pastoors     
Neanderthal Museum                   

Adresse: Odeon-Lichtspieltheater, Severinstraße 81, 50678 Köln
Mitglieder der HBG haben freien Eintritt aber bitte unbedingt rechtzeitig Karten reservieren unter 0221 – 31 31 10
Spieldauer 90 min.

*       ein Film von Sylvia Strasser, Kamera Mark Falk, Ton Serge Lhospice, Schnitt Heiko Schweizer, Produktion von Paolo-Film in Zusammenarbeit mit ZDF/ARTE.
**     Samstag 6.September 2014, 20:15, Arte


Mehr zu "Tracking in Caves" auch unter ww.trackingincaves.de
Ein gemeinsames Projekt des Neanderthal Museums und der Forschungsstelle Afrika der Universität zu Köln, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
In der letzten Eiszeit vor 17.000 Jahren haben Menschen in Höhlen der Pyrenäen nicht nur Felsbilder hinterlassen, sondern auch ihre Fußspuren im weichen Höhlenboden. Diese sind seit über 100 Jahren bekannt und wurden mit traditionellen Methoden des westlichen Wissenschaftskanons untersucht. Die ursprüngliche Fähigkeit des Menschen aber, Fährten lesen zu können, wurde auf sie nie angewendet. Dieses Wissen haben heute nur noch wenige Menschen. Dazu gehören die erfahrenen Jäger der Ju/hoansi-San ('Buschleute') aus der Kalahari in Namibia. Drei von ihnen konnten gewonnen werden, die eiszeitlichen, menschlichen Fährten in südfranzösischen Höhlen zu entziffern - mit spannenden neuen Erkenntnissen.

Donnerstag, 31. Mai, 20 Uhr, Rautenstrauch-Joest-Museum

Zwischen Autokratie und Aufbruch: Eine Podiumsdiskussion zum arabischen Frühling

Es bleibt offen, wie sich der arabische Frühling weiter entwickeln wird. Alte Kräfteverhältnisse entladen sich in neuer Gewalt, aber auch neuartige Formen demokratischer Öffentlichkeit sind nicht mehr zurückzudrehen. Viel wird von der jungen Generation abhängen, die in den unterschiedlichen Ländern für mehr Mitsprache Recht und Selbstbestimmung auf die Straße gegangen ist. Während es die jungen Menschen waren, die den Sturz von Diktatoren basisdemokratisch herbeigeführt haben, besetzen nun wieder Vertreter der Vätergeneration die neuen Ämter. Mit der Hilfe bestehender Gruppierungen wie den Muslimbrüdern in Ägypten, scheinen die Väter die Macht erfolgreich neu zu organisieren. Wie verhalten sich dazu die politischen Akteure aus der Frauen- und Menschenrechtsbewegung, aus Minderheiten und der Demokratiebewegung? Welche Sprachrohre stehen ihnen jenseits der politischen Bühne zur Verfügung: in Kunst, Kultur und den digitalen Medien? Welche Räume der Zivilgesellschaft werden zu Schauplätzen des erneuten Widerstands und welche neuen Konfliktlinien treten in Erscheinung? Wie werden Visionen von einer demokratischeren Gesellschaft und die Realitäten kultureller wie religiöser Viefalt trotz massiver Restriktionen weiter transportiert? Und mit welchen Gegenkräften müssen diese Bewegungen heute rechnen? Es diskutieren: Prof. Dr. John Borneman (Princeton University, USA), der sich als Ethnologe auf politische Umstürze von autokratischen Systemen spezialisiert hat und – nach Forschungen über die deutsche Wiedervereinigung – über männliche Generationsbeziehungen in Syrien geforscht hat; Herr Mohammed El Boukili (Rabat), Vorstandsmitglied der "Marokkanischen Vereinigung für Menschenrechte", der über Möglichkeiten und Probleme einer Zivilgesellschaft im Umbruch sprechen wird; Frau Rula Assad ist eine Journalistin und Menschenrechtsaktivistin aus Syrien. Zusammen mit einer Gruppe junger Menschen hat sie sich seit 2007 um Menschen gekümmert, die aufgrund einer jahrelang anhaltenden Dürre ihre Dörfer verlassen und in Camps leben mussten. Dies ist auch Teil der Geschichte der Revolte dort, von der sie auch berichten wird. Frau Lina Ben Mhenni (Tunis), Bloggerin der Jasmin-Revolution und Linguistik-Professorin in Tunis, die die Generationsdynamik während und nach der Revolution in Tunesien schildern und neue wie alte Formen von Öffentlichkeit und politischer Machtausübung kommentieren wird. Dr. Ibrahim El Nur (American University, Cairo), der sich als Politologe mit transnationalen Migrationsprozessen in und aus Nordafrika beschäftigt und die längerfristigen, postkolonialen Veränderungen im Sudan und im Mittleren Osten analysiert.
Moderation: Dr. Kersten Knipp
Eine Veranstaltung der VAD (Vereinigung für Afrikawissenschaften in Deutschland e.V.) in Kooperation mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, der Heinrich-Barth-Gesellschaft und dem Heinrich-Barth-Institut. Mit freundlicher Unterstützung durch die Fritz Thyssen Stiftung. Eintritt: 5 Euro/3 Euro; Karten an der Abendkasse | Reservierung unter: 0221-221 31 356 oder rjm@stadt-koeln.de (Karten sind max. 15 Min. vor Veranstaltungsbeginn reserviert.)

Vom Tahrir Platz zur Plaza Mayor und weiter. Wie öffentlich ist die Politik der Zukunft?


Diskussion mit Aktivisten aus Kairo, Tel Aviv und Barcelona Sonntag, 1. Juli 2012 um 13 Uhr Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt, Eintritt frei


Es begann mit einer erschreckenden Einzelaktion: Im tunesischen Sidi Bou Sid verbrennt sich im Dezember 2010 Mohamed Bouazizi aus Wut und Verzweiflung über die Grausamkeit des Machtapparats und seine aussichtslose Lebenssituation. Die Bedingungen und Gefühle, die ihn trieben, werden global geteilt, und so konnte die Einzelaktion in Tunesien und in weiteren Ländern Volksaufstände hervorrufen, die mehrere Regierungen zu Fall brachten. Es dauerte nicht lange, da erreichten die Forderungen nach Teilhabe und Transparenz, aus der Peripherie der Wohlstandswelt kommend, auch als wohlhabend geltende Länder wie Israel, Spanien und zuletzt sogar die USA. Schon mit der Revolution in Ägypten wurde eine überraschende und neue politische Kultur geboren: Nicht allein, dass Neue Medien und Mobilfunktechnologie eine wichtige Rolle spielten, sondern die Revolutionäre aller Couleur setzten sich auf dem zentralen Tahrir Platz in Kairo fest und formten ihn zu einer hoch politisierten basisdemokratischen Gegenwelt zur bestehenden Diktatur. Dieses Modell fand schnell Widerhall in weltweiten Platzbesetzungen, die "Revolution" als unideologischen Begriff verstehen möchten. Die zentralen Forderungen an die Mächtigen nach Teilhabe und Transparenz sollten auf den Plätzen real umgesetzt werden. Als schließlich der Zuccotti Park in New York unter dem Begriff "Occupy Wall Street" besetzt wurde, war auch ein Begriff für die neue Bewegung geboren. Was zuvor als "Arabischer Frühling" und als "Arabellion" regional begrenzt schien, wurde nun zur weltweiten "Occupy-Bewegung". Welche Symbolkraft strahlen diese Plätze aus, dass sie in ganz verschiedenen Kulturen zu den Orten werden, an denen sich politische Zukunft entscheidet? Woher dieses enorme Potenzial des am Gemeinwohl orientierten Handelns wo eine fast ungehinderte zwanzigjährige Dominanz neoliberalen Denkens genau dies zu desavouieren sucht? Ist dieses neue politische Ethos in lokalen Traditionen verankert oder eine positive Globalisierungsfolge? Was kann die im Westen in bürokratischem Parlamentarismus erstarrte Demokratie daraus lernen? Diese und andere Fragen sollen in einer Veranstaltung, die mehr einer Asamblea als einer Podiumsdiskussion ähnelt, debattiert werden.

Diskutanten:

Hamed Abdel-Samad, Kairo und Berlin

Hamed Abdel-Samad, geboren 1972 nahe Kairo, studierte Englisch, Französisch, Japanisch und Politik. Er arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für Islamwissenschaft der Universität Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München. Abdel-Samad ist Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Seine Autobiographie "Mein Abschied vom Himmel" sorgte für Aufsehen, weitere seiner Titel sind "Der Untergang der islamischen Welt" oder "Krieg oder Frieden". (nach der Verlagsinformation)

Dr. Daniel Dor, Tel Aviv

Dozent am Department of Communication der Universität Tel Aviv, sein zentrales wissenschaftliches Thema ist die Theorie von Sprache als Kommunikationstechnologie. Er ist einer der führenden Aktivisten der sozialen Proteste, die im Juli 2011 in Tel Aviv begannen und zur Besetzung des Rothschild Boulevards führten, inspiriert von den Platzbesetzungen im arabischen Frühling und in Spanien sowie als Vorläufer der internationalen Occupy Bewegung. Mit über 300.000 Teilnehmern ging daraus eine Demonstration hervor, die fast 5% der israelischen Bevölkerung aus allen Schichten auf die Straße brachte.

Joel Sans, Barcelona

Student der Gegenwartsgeschichte an der Universitat Autònoma de Barcelona, wo er über linke Parteien und die Arbeiterbewegung forscht. Er ist Herausgeber der Zeitschrift "La Hiedra" (Der Efeu), die sich mit politischen und sozialen Analysen befasst. Er war in der spanischen 15M Bewegung aktiv, die mit massiven Platzbesetzungen im Frühjahr 2011 den stärksten Anstoß für die internationale Occupy Bewegung außerhalb der arabischen Welt gegeben hat. Joel Sans hat über die Erfahrungen in und mit der Bewegung in diversen Artikeln geschrieben.

 

Veranstaltet in Zusammenarbeit von: Rautenstrauch-Joest-Museum, Heinrich-Barth-Institut e.V., Heinrich Barth Gesellschaft e.V., Stimmen Afrikas und Occupy Cologne

25. März 2012

Diskussion und Publikumsgespräch "Stimmen Afrikas"

Vortrag im März

 

7. März 2008

Lesung aus "Homers Heimat - Der Kampf um Troja und seine realen Hintergründe"

Am 7. März um 20.00 Uhr las der international hoch geschätzte österreichische Schriftsteller Raoul Schrott in der Kunststation St. Peter, unmittelbar neben dem Neubau des RJM, aus seinem neuen sensationellen Buch "Homers Heimat - Der Kampf um Troja und seine realen Hintergründe" über Homer und den trojanischen Krieg.
Der Lesung schloß sich ein Streitgespräch mit dem Altertumswissenschaftler Prof. Dr. Edzard Visser von der Universität Basel an. Moderator des Abends war Pater Friedhelm Mennekes S.J.

[mehr...]

17.11.2007

Jahreshauptversammlung 2007

15.11.2007

"Die fünfte Welt - Raoul Schrott und die Wüste"
Lesung und Erzählung von Raoul Schrott im Sonderausstellungsraum und Treppenhaus

Den "letzten weißen Fleck" im Atlas der Erde zu beschreiben, die höchstwahrscheinlich letzte noch unentdeckte Region dieser Welt zu bereisen - das ist bei Raoul Schrott keine literarische Fiktion. Zusammen mit einer wissenschaftlichen Expedition der Universität Köln, deren Ergebnisse in der aktuellen Sonderausstellung des Museums präsentiert werden, hat er sich in einen der entlegensten Orte der Welt im Länderdreieck von Tschad, Sudan und Libyen aufgemacht. In seinem "Logbuch" beschreibt er seine Reise, die von der Millionenstadt N´Djamena über das Ennedi, eine der schönsten Landschaften dieser Erde, bis zum letzten Außenposten der Zivilisation führte: dem verlassenen Fremdenlegionärsfort Agoza.

19.11.2006

Picasso´s Collection of African & Oceanic Art
Dr. Peter Stepan: Picasso´s Collection of African & Oceanic Art".

"Picasso und die afrikanische Kunst"
Neue Aspekte zum Afrikabezug des Künstlers

(Dr. Peter Stepan, München)

Dr. Peter Stepan, freier Autor und Mitarbeiter des renommierten Prestel-Verlags in München, Herausgeber mehrerer Bücher zur Afrikanischen Kunst, hat nach langjährigen Forschungen ein großartiges Buch über "Picasso´s Collection of African & Oceanic Art" geschrieben, das soeben zur Buchmesse Frankfurt erschienen ist. Zum ersten Mal ist es einem Autor gelungen, die komplette Sammlung afrikanischer Objekte Picassos zu dokumentieren und jedes einzelne Stück in einen Zusammenhang mit den persönlichen Beziehungen des Künstlers zur außereuropäischen Kunst zu bringen.

18.11.2006

Mitgliederversammlung

im Vortragssaal des Rautenstrauch-Joest-Museums in Köln; anschließend zwangloses Zusammentreffen mit Herrn Dr. Stepan im Restaurant "Da Franco" am Chlodwigplatz in der Kölner Südstadt.

Navigation, Pfeil obenzurück nach oben